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Diese Tipps hätte ich gerne vor meinem ersten Rennrad-Rennen Eschborn Frankfurt bekommen:

29. März 2019

1.5.2018, 8:30 morgens, gute 12 Grad, auf dem Parkplatz eines Möbelhauses: ich stehe in voller Renn-Montur mit meinem Rennrad am Start meines allerersten Radrennens. Eschborn Frankfurt. Noch ein gutes Jahr davor hätte ich mir um diese Uhrzeit meinen letzten Longdrink ausgetrunken und ein Wiener Innenstadtlokal verlassen, um ins Bett zu gehen. Aber naja, Zeiten ändern sich, Ziele ändern sich, und ich wollte den Mythos Rad-Klassiker mal selbst ausprobieren. Gemeinsam mit dem Team Alpecin und 5.500 anderen Starten ging es auf eine 100 km lange emotionale Berg- und Talfahrt. Denn ich hatte zwar kein besonderes Ziel, außer heil finishen und die gesperrten Straßen zu genießen, aber war nach dem Einfahren am Vortag schwer nervös.

Wie es mir erging? Das könnt ihr hier lesen:

 

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Soooo as I talked about falling off legs and feeling like dying I had a massive throwback in my mind to my first road race ever. TLDR: I was afraid but finished well. It was @eschbornfrankfurt 10 months ago. I decided to go for the long route as I wanted to get to know the effort you have to put in for long road races before L’Étape. There was this rather steep but short mountain called the #mammolshainerberg after 90 km with something like 24% and the steepest part. I knew that I rode similar stuff before – but with 34/32. As I didn’t take my roadbike with me, I had to work with the stuff the team gave me. Well, they gave me a beautiful bike but with a 28 cassette. I know a lot of you will laugh now because you learned cycling with way harder equipment – but I was really afraid! And fear doesnt go away from someone telling you: Ooooh I did this with 42/52 easily. 🙃 At the training the day before I didn’t manage to finish it without dismounting. Twice. I was cycling since 9 months then – and have always been quite anxious about heights and steep stuff. Long mimimi and a hard time falling asleep (because I was so afraid to ride it the next day during the race) followed. 😬 Long story short , in this picture you see me smiling because I did not only ride it completely without dismounting, but I was also overtaking other people on it. The atmosphere was unbelievable, all the people screaming and pushing me was a feeling I never experienced so far. And in the moment I arrived at the top, they played my favorite song. I couldn’t help but smile from one ear to the other. 😄 Since this moment, I stopped trying to not being afraid but i let the fear be, and just do it anyway. I’m still anxious a lot – on the bike but also in every day life – but courage isn’t never being afraid, it’s being afraid and doing it anyway. So cycling taught me to be courageous 💪🏻 and maybe also to try not overthinking everything so much. If you are quite new into cycling and this whole racing thing seems a bit frightening, I would highly suggest you to try it anyway – just once. You have nothing to lose, just gain a lot of self esteem and maybe a podium 🤪

Ein Beitrag geteilt von Nora Freitag (@unicorncycling) am

Jetzt, 11 Monate später, habe ich mich wieder für das selbe Rennen angemeldet – und schreibe deswegen für euch noch einmal die Tipps zusammen, die ich gerne vor meinem ersten Rennen gehört hätte:

 

“Scheiß di ned an!”

Hat sie das jetzt echt geschrieben? Nein! Doch! Oh! Das ist gut wienerisch für: hör auf mit der übertriebenen Angst. Du fährst ja kein Rennen mit den Profis, nur die Strecke der Profis. Wenn du deine Durchschnittsgeschwindigkeit angegeben hast, kommst du automatisch mit anderen, die ein anderes Tempo fahren können, in einen gemeinsamen Startblock. So hast du zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, irgendwo hinterher zu fahren.

Fahr weiter!

Mit 2 großen Flaschen und etwas Training im Essen aus der Trikot-Tasche ist selbst auf der Extreme-Strecke eigentlich keine Pause zwingend notwendig (außer die Natur ruft). So sparst du wertvolle Zeit und musst dir außerdem nicht wieder eine neue Gruppe in deinem Tempo suchen. Ja, womöglich drückt der Sattel ein Bisschen, oder du würdest den Riegel gerne in Ruhe Essen, aber das kannst du ja bei allen anderen Ausfahrten auch wieder machen…

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Genieß die abgesperrten Straßen

Der absolute Hammer! Ein Teil der Strecke führte sogar über eine dreispurige Straße, die wir uns ganz für uns hatten. Diverse Male musste ich einfach “Oh mein Gott!” und “Das ist einfach nur geil.” rufen, weil es mir so einen Spaß gemacht hat.

 

Nimms mit Humor

… so wie ich und eine andere junge Dame, die am Ruppertshain “Die schon wieder!” geschnaubt hat, als ich das 3. Mal an ihr vorbei gefahren bin. Ich war nämlich bei meinem ersten Radrennen wirklich eine desolate Abfahrerin, ganz im Gegenteil zu ihr, die die Kurven mit einem solche Selbstvertrauen genommen hat, dass mir fast die Kinnlade runter geklappt wäre. Ich meinte zu ihr: “Och, wenn ich könnte, würde ich mit dir tauschen!” – und wir mussten beide lachen. Ja klar, es ist ein Rennen. Aber solange man nicht ums Stockerl fährt, kann man sich auch einfach mal amüsieren. Den Feldberg rauf hatte ich ein super nettes Gespräch mit einer Frankfurterin, die schon deutlich erfahrener im Rennrad-Fahren war, geplaudert – während wir die meisten Männer nur noch hochroten Kopfes hinter uns lechzen hörten.

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Mit dem Auto zur Ziellinie? Keine gute Idee

Dann lieber ein paar Meter zur nächsten S-Bahn-Station ein- und ausradeln. Macht mehr Spaß, ist gut fürs Rennen und man steht nicht ewig danach im Stau. Ich bin zwar selbst öffentlich angereist, aber am Weg zur S-Bahn bin ich an einer Kolonne von Autos vorbei und über gesperrte Straßen gegangen – und hab mich gefreut.

 

Schau dir die Zieleinfahrt der Profis an

Nach einer Dusche und einem Finisher-Bier ging es mit einem fetten Grinser im Gesicht in Richtung Frankfurt, wo in bälde die Profis im Ziel ankommen sollten. Und was soll ich sagen: im Zielbereich war eine bomben Stimmung und ich traf auch noch Nhat, dessen Blogpost über Mallorca 312 so ziemlich der erste war, den ich Radrennen gelesen habe. (By the way: dieser Blog ist so hammermäßig geschrieben, dass ich beim Lesen beinahe meinen Kaffee über die Tastatur gespuckt hätte, danke dafür!)

Mir haben die jubelnden Fans, das Knattern der “Aufblasdinger” gegen die Banden, die Aufregung, wenn das erste Auto durchfährt und dann das Sirren der Carbon-Raketen der Profis so unfassbar gut gefallen, dass ich einen Besuch in der Frankfurter City schon fix eingeplant habe, anstatt mich gleich nach dem Rennen auf den Weg nach Hause zu machen.

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Falls ihr noch weitere Fragen zur Renn-Vorbereitung habt, meldet euch wirklich total gerne! Ich bin zwar kein Fachmann, aber 4 Straßen- und zwei CX-Rennen habe ich 2018 im Sattel. Ich hoffe, ich versteht, dass ich ohne einer soliden Ausbildung im Training keine konkreten Tipps zu Trainingseinheiten vor dem Rennen geben kann. Dafür gibt es ganz andere Experten. Ich persönlich würde es nur in der Woche vor dem Rennen nicht allzu Übertreiben und etwas mehr Kohlenhydrate als gewohnt essen.

Hier habe ich auch einen detaillierten Bericht über das Rennen Eschborn-Frankfurt geschrieben. 

So, und jetzt kommen dir richtig großen News: Mary (@qom_at_me) und ich werden in einem Monat dieses Rennen zusammen fahren! Passender Weise ist es auch Mary’s erstes Rennen. Und große News sind es deswegen, da unsere Beine zusammen beinahe 4m lang sind. #RiesenTeam
Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf sie – und natürlich auf das Team Alpecin 2019!

 

Du möchtest mit uns starten?
Hier gehts zur Anmeldung!

Anmeldung geöffnet bis zum 14. April und Nachnennung vor Ort möglich
#Kooperation: Danke an Eschborn Frankfurt für die Unterstützung durch den Startplatz!

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Team Alpecin: alles über unser Equipment, Events und die Anmeldung für 2019

2. Dezember 2018
trainingscamp

Kaum einem dürfte es entgangen sein, dass ich dieses Jahr Teil des Jedermann-Teams von Alpecin war. Es war wirklich ein großartiges Jahr für mich und ich erhielt grade zuletzt jede Menge Fragen von euch, die ich nun, da die Anmeldung für das Team Alpecin 2019 offen ist, detailliert beantworten werde.

Was ist das Team Alpecin?

Wie eben schon gesagt, handelt es sich dabei um ein Jedermann-Team, das (quasi) mit dem Equipment vom Katusha Alpecin Pro-Team trainiert. Es geht darum, zu zeigen, zu welchem Fortschritt ambitionierte Radfahrer auf den verschiedensten Leistungsniveaus mit der perfekten Ausstattung und einem strukturieren Traininsplan binnen weniger Monate fähig sind. Jedes Jahr werden 12 bis 14 Fahrer aus Europa aus vielen Tausend Bewerbungen ausgewählt. Wie das Auswahlverfahren genau funktioniert kann ich auch nur mutmaßen, ich denke aber, es läuft nach einem Zufallsprinzip und im Anschluss wird geschaut, dass unterschiedlichste Trainings-Levels und von jung bis “älter” (wir sind ja alle jung geblieben) vertreten sind. Ich habe mir auch ein paar der Kommentare von Usern unter alten Team Alpecin Posts durchgelesen und würde hier gerne Mal klarstellen: wir fahren Jedermann-Rennen, nicht die komplette Tour de France mit den Profis! Wenn du Profi werden möchtest, ist das hier eher nicht das Sprungbrett, was sich manche erhoffen – bzw. nur ein ganz kleiner Teil davon. Ihr könnt natürlich während der Zeit im Team auch bei eurem lokalen Radsportverband Mitglied bleiben. Es ist nicht möglich, eine Lizenz über das Team Alpecin zu bekommen.

Hast du konkrete Tipps für die Bewerbung?

Humor, Teamgeist und Durchhaltevermögen zeigen!

Wie lange muss ich schon Rennrad fahren?
Welchen Schnitt/Wie viel Watt muss ich mindestens treten? 

Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du noch ein Frischling am Rad bist, und ich denke nicht, dass du einen besonderen Vorteil bei der Bewerbung hast, wenn dein FTP bei der Bewerbung bereits bei 370 Watt liegt. Zum Vergleich: Maddie, Laura, Arne und ich waren alle noch kein Jahr auf dem Rennrad unterwegs, als wir ins Team gekommen sind, Stefano hatte beim allerersten Laktatstufentest in Bielefeld einen FTP von 270.

Mal ganz abgesehen davon, dass dein Schnitt nicht wirklich viel über dein Trainings-Level aussagt, geht es beim Team Alpecin darum zu zeigen, zu welchem Fortschritt man fähig ist. So ist sogar der FTP vom wirklich starken Stefano noch um 40 Watt gestiegen, während Watt-Maschine Andi beim Team 12 kg abgenommen hat und so seinen Watt-pro-Kilo-Wert noch einmal massiv verbessert hat!

Wie viel Zeit/Geld brauche ich, um beim Team Alpecin 2019 mitzumachen?

Ich kann hier nur meine Erfahrungen teilen: für alle Team-Events zusammen (Team-Treffen in Bielefeld, Trainings-Camp in Kaltern, mein erstes Rennen in Eschborn Frankfurt, L’Étape du Tour in Annecy) habe ich mir +- 12 Urlaubstage genommen.
In der Zeit, wo wir unseren Trainingsplan hatten, bin ich mindestens 9 und maximal 15 Stunden die Woche Radgefahren – je nachdem, was der Plan eben grade gesagt hat. Außerdem war ich an zwei Sonntagen bei RTFs bei mir in der Nähe: der St. Pöltener Radmarathon und der Leithaberg Radmarathon. Das ganze ist also wirklich einfach machbar, auch neben einem Vollzeit-Job!
Das Equipment, auf das wir gleich noch näher eingehen, ist wirklich sehr, sehr umfangreich, das einzige, was man selbst bezahlen muss, ist die Anreise zu den jeweiligen Orten. Das steht auch ganz genau auf der Seite, wo man sich anmelden kann UND Daniel von der RoadBIKE hat mich auch extra noch einmal bei unserem ersten Telefonat darüber aufgeklärt. Die Kosten für die Anreise, Anschaffung eines Radkoffers, Übernahme einiger Sponsoren-Artikel, mein Team-Rad zurück schicken und hier und da ein Bier haben sich für mich mit etwa 900 – 1000 Euro zu Buche geschlagen. Im Verhältnis zu dem, was wir da alles erlebt haben, die tollen Hotels, in denen wir gewohnt haben, das hervorragende Essen und was wir vor Ort alles sonst noch bekommen haben, ist das wirklich gar nichts. Außerdem war das Orga-Team rund um Sarah wirklich sehr hilfreich und hat uns alle Informationen sehr früh zukommen lassen, sodass ich meine Flüge immer günstig buchen konnte.

Natürlich hängt die genau Anzahl der Urlaubstage für die Events und die exakte Höhe der Kosten, die für die Mitglieder selbst zu tragen sind abhängig von eurem Wohnort! Als Wienerin habe ich zum Beispiel am südöstlichsten von uns alle gewohnt. 



Das Equipment

Ich bin kein Experte – sondern einfach begeisterte Rennrad-Fahrerin und habe etwas über ein halbes Jahr viele Produkte der Partner vom Team Alpecin testen dürfen. Dafür wurde ich nicht bezahlt, wie ihr oben schon gelesen habt und ich bin auch kein Fachmann. Von meinen persönlichen Erfahrungen werde ich hier erzählen – und damit werde ich keine flache Werbung machen, sondern erwähne auch, wenn was nicht so funktioniert hat oder ich Probleme bei etwas hatte.

Bild by Henning Angerer

Canyon Endurace CF SLX

Unser Team-Rad ist wirklich eine rote Rakete – und wahnsinnig vielseitig. Mit Zipp Firecrest 303 Disc Laufrädern, SRAM red eTap, Quarq Powermeter und den Conti GP4000 II S bin ich damit von italienischen Bergstraßen über die Schotterpiste im Strade Bianche Style auf dem Platéau des Glières bis hin zu flachen MTB Trails in der Lobau alles ohne Probleme gefahren.



Das Rad kostet mit der Ausstattung neu 7.200 Euro. Mein erstes Rennrad, eine BMC Roadmachine hat ja auch eine ähnliche Geo und Scheibenbremsen, von daher war ich vom Fahrgefühl der eher Aufrechten Position und den Discs nicht ganz so überrascht wie einige andere. Das Rad ist aber trotz Discs und Aero-Laufrädern unfassbar leicht. Knapp über dem UCI Limit. Als ich in Südtirol das erste Mal drauf saß, meinte ich nur: “Boah, das fährt ja wie von selbst!” Gut, ganz so war es dann nicht, aber grade die viel leichteren Laufräder im Vergleich zu meinen bisherigen DT Swiss merkt man sofort. Wer es eher sportlicher mag, der holt sich vermutlich lieber das Ultimate oder das Aeroad, ich für meinen Teil bin absolut zufrieden mit den Endurace! Auch im Renneinsatz ist es absolut top und wer nicht nur ausschließlich auf Asphalt fahren möchte oder ein Liebhaber langer Fahrten ist, ist mit dem Endurace meiner Meinung nach am Besten beraten. Zur Größe: ich bin 1,78 cm groß und bin das Rad in M gefahren. Kurz haben sie sogar überlegt, mich auf einen L-Rahmen zu setzen, aber kleinere Rahmen sind ja sportlicher. (; Also wenn du über die Anschaffung eines Canyon-Rennrads nachdenkst, würde ich dir, grade wenn es eins deiner ersten ist, über einen kKurzurlaub in Koblenz nachdenken, damit du nicht einen Rahmen in der falschen Größe wählst.

Fazit: ein fantastisches, leichtes und unheimlich vielseitiges Rad, dass man nach seiner Zeit im Alpecin-Team zu einem Special Price übernehmen darf. 

Pic by Henning Angerer

SRAM red eTap

Meine erste elektronische Schaltung – ich kann also keinen wirklichen Vergleich mit der Di2 oder Campa machen. Aber: eine hervorragende Schaltung, bei der man aber ein bis zwei Tage braucht, um sich dran zu gewöhnen. Bei der ersten Ausfahrt ist mir gleich mal die Kette in Richtung Tretlager gefallen, weil ich wohl zu blöd war zum Schalten. Nach diesen ein, zwei Tagen Eingewöhnung gab es die ganze Zeit über kein einziges Mucken. Die Schaltung funktioniert bis heute perfekt, ich musste auf den knapp 8k km mit dem Team-Rad auch kein einziges Mal die Batterien bei den Schalthebeln tauschen. Die Akkus der eTap selbst lassen sich unkompliziert abnehmen und in einem kleinen, handlichen Adapter aufladen. Ich habe dies, je nach Menge, Länge und Profil der Fahrten zwischen 1x wöchentlich und 1x monatlich gemacht, frei nach Bauchgefühl. Einen leeren Akku unterwegs hatte ich nie, außerdem hatte ich immer noch einen vollen mit dabei, sie passen auch perfekt in die Trikot-Tasche.

Fazit: Absolute Liebe. 

Quarq Powermeter

Für mich war schon das Training nach Herzfrequenz neu, ein Powermeter hatte ich bislang noch nie und bis auf ein paar Runden im Fitness-Center auf dem Bodybike hatte ich auch keine Ahnung, wie viel Watt ich so trete. Umso größer waren die Erwartungen. Ich hatte mit meinem Powermeter zuerst einige Probleme: ich musste es teilweise 4-5 Mal auf einer Fahrt kalibrieren, weil die Anzeige immer wieder Schrittweise auf Null fiel (trotz Leistung deutlich jenseits der 100 Watt). Naja, bis auf das eine Mal beim FTP Test, wo ich ein paar Mal leer kurbeln musste, um es zu rekalibrieren war das auch kein Problem. Nachdem alle vom Team ein Auge drauf geworfen hatten und klar war, dass es sich dabei nicht um eins dieser bekannten “Oh, mein Powermeter funktioniert nicht!”-Ausreden-Problemchen sondern tatsächlich um einen bisher kaum bekannten Fehlehr handelt, bekam ich von Quarq ganz unkompliziert ein Ersatzgerät zugesandt. Und siehe da: das neue Powermeter funktioniert perfekt, vollkommen frei von Ausfällen, wirklich einfach in der Wartung (Batterie tauschen, Kalibrieren) und von den Wattwerten auch denen, die mein Rollentrainer liefert sehr ähnlich. Ganz Ehrlich: so etwas kann eigentlich bei jedem Produkt passieren, wichtig ist, dass Quarq damit gut umgegangen ist und dass das andere Gerät wirklich optimal funktioniert. Und treten muss man ja eh noch selbst. 

Fazit: Sehr guter Kundenservice bei einem wirklich guten und verlässlichen Powermeter, dass gut auf jedem Rad aussieht. 

Continental GP 4000 II S 28 mm

Der Reifen, der alle Tests gewinnt, hat auch mich überzeugt. Bislang auf Vittoria Corsa 25 mm unterwegs gewesen, war ich sehr gespannt, was der Testsieger tatsächlich so kann. Bevor ich ins Team kam, war ich grade mal 7 Monate auf dem Rennrad unterwegs und hatte noch nie einen Platten. Das habe ich wohl einmal zu laut gesagt, auf dem Anstieg zum Coyote-Pass in Südtirol hatte ich gleich mal einen und noch dazu wusste ich nicht, wie sich ein Platten anfühlt. Einige von euch werden jetzt lachen, aber als Newbie passiert sowas halt mal. Ich habe mich nur gewundert, warum das treten so schwer war – ähnliche Anstiege hatte ich schon mit links geschafft. Maurizio Fondriest schob mich sogar einmal an, aber ich konnte trotz der gewohnten Übersetzung (Kompakt vorne und 11-32 hinten) einfach nicht weiter treten. Ganz oben sah ich dann das Malheur: in meinem Hinterrad war kein bisschen Luft mehr. Ihr könnt euch bestimmt auch noch sehr genau an euren ersten Platten erinnern. Danach hatte ich kaum mehr welche. Alles in allem habe ich vielleicht 4 Schläuche verbraucht, obwohl ich wirklich sehr viel auf Gravel unterwegs war und auch nicht grade selten durch Scherben gefahren bin. #clumsy

Fazit: werde ich auch weiter fahren. Der Test-Sieger der Zeitschriften ist bislang auch mein Test-Sieger und ich bin sehr gespannt auf die ersten News von der Tubeless-Version.


Equipment von Katusha

Wir haben wirklich alles von Katusha bekommen, was ein ambitionierter Rennradfahrer so braucht. Angefangen von langen und Kurzen Baselayern mit und ohne Windstopper über lange und kurze Trikots, Bibs und lange Winter-Überhose, Windweste, Softshell- und Regenjacke, kurze und lange Handschuhe bis hin zu Arm- und Beinlingen alles, was das Rennradfahrer Herz so begehrt. Die Sachen funktionieren perfekt für Temperaturen von 5 bis 35 Grad, zumindest bin ich sie in diesem Temperaturbereich gefahren und bin rundum zufrieden. 
Mir als Frostbeule war an den Ohren immer kalt, deswegen habe ich mir noch ein schwarzes Katusha-Stirnband bestellt und ab 0 Grad brauche ich unbedingt einen Windstopper in der Hose. Kurz zu den Bibs: das Polster funktioniert für mich sehr gut und lässt einen auch nach mehreren Stunden nicht im Stich. Das Fitting ist relativ true to size, ich fahre in allen Sachen S.

Mein Fach in Kaltern

Das sympathische Team von Katusha hat uns auch in Kaltern besucht und einen kurzen Workshop zu Pflege der Klamotten und zur Wahl der richtigen Klamotten für die jeweilige Temperatur gegeben. Die Softshell-Jacken sollte man zum Beispiel nach dem Waschen kurz anföhnen oder in die Nähe einer Heizung hängen, damit das Material wieder wasserfest ist. Meine Lieblings-Kombi bei den Temperaturen in Kaltern, die meist so um die 15 Grad waren: langer Baselayer, kurzes Trikot, Ärmlinge, Windweste, Schaltuch, kurze Bib, Beinlinge. So kann man die meisten Variationen auskosten und mir war auch auf dem verschneiten Gipfel des Mendel-Passes nicht kalt.

Fazit: Ich werde auch weiterhin gerne in meinen Team-Equipment fahren und außerdem im Sale die Augen nach den stylishen anderen Kits von Katusha Ausschau halten, denn sie Sachen haben eine hervorragende Qualität!

Wahoo ELEMNT

Zunächst: ich möchte hier keine Garmin vs. Wahoo Diskussion starten. Ich habe, einen Monat nach dem ich mit dem Rennrad-Fahren begonnen habe, von meinen Freunden und meiner Familie den Garmin Edge 1000 geschenkt bekommen und der funktioniert top. Und genau so gut funktioniert auch der Wahoo ELEMNT. Ähnlich wie bei einer elektronischen Schaltung ist auch bei Wahoo eine ein- bis zweitägige Eingewöhnung nötig, wenn man bislang mit einem anderen System unterwegs war. Das Display ist schwarz-weiß und hat keinen Touch-Screen, was aber auch gar nicht notwendig ist. So richtet man die einzelnen Display-Felder, seine Route oder ähnliches ganz unkompliziert über ein App ein. Sensoren verbinden sich via Bluetooth oder ANT+ über die App oder den Rad-Computer direkt, ganz wie man will. Das ganze ist wirklich kinderleicht. Also keine Angst vor dem Umstieg. Der SW-Display ist sehr gut lesbar, egal ob mit- oder ohne Display-Beleuchtung und ich habe keine Sekunde meinem Farb-Display nachgeheult. Auch die Navigation hat mich nicht im Stich gelassen, genau so wenig wie der Akku. Bei der L’Étape habe ich zum Beispiel sowohl den Weg vom Bus zum Start als auch die ganze Brutto-Zeit von 10:42 beim Rennen selbst aufgezeichnet und hatte zum Schluss immer noch einige Prozente übrig. Bei der 200 km Tour mit meinem Freund ist sein Garmin leer gegangen, mein Wahoo nicht. Auch beim Crossen hat der Wahoo die Nase vorne: auf meinem Edge sind einige Wege nicht eingezeichnet, die der Wahoo sehr wohl angezeigt hat. Dadurch kommt es wohl auch bei einigen Leuten hin und wieder zur Verwirrungen, wenn sie GPX-Dateien importieren: der Wahoo zeigt viel mehr Wege an, die für 23mm Vollcarboner nicht unbedingt optimal sind, mit unserem Rad aber traumhaft zu fahren waren. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, positiv bewertete GPX-Dateien zu importieren – der Fehler liegt hier eher beim Uploader der Tour als beim Wahoo.

Fazit: Geschmackssache, mir “schmeckt” der Wahoo sehr gut.
Und der Preis auch: wir Mitglieder vom Team Alpecin dürfen ihn behalten und ich werde ihn auch weiterhin auf jeden Fall benützen!

Northwave

Während des Training-Camps in Kaltern waren wir auch zu Besuch in der Northwave Fabrik. Hier konnten wir quasi zuschauen, wie unser Schuh, der Northwave Extreme RR produziert wurde. Das wahnsinnig nette Team stattete uns nicht nur mit 2 paar der top Rennrad-Schuhe, sondern auch mit dicken und dünnen Socken, weiteren Handschuhen, Softshell Jacken und sehr bequemen Sneakern aus. Die Rennrad-Schuhe sind sehr steif und man bekommt auch im Sommer keine schwitzigen Füße darin. Wenn man bei kälteren Temperaturen unterwegs ist, kann man die Löcher zur Belüftung auch abkleben. Das montieren meiner Look Cleats funktionierte problemlos, auch der Verschluss lässt sich durch den silbernen Hebel und das Rädchen unkompliziert beim Fahren nachjustieren. Auch die anderen Sachen aus der Bekleidungs-Linie wie wasserfeste und Neopren-Überschuhe machen genau das, was sie sollen.

Von Northwave habe ich mir übrigens noch 2 weitere Paare gekauft: einen MTB-Schuh zum Crossen und den Raptor Arctic als Winterschuh.

Fazit: die Schuhe sehen gut aus, machen was sie sollen und haben eine hohe Qualität – sodass ich mir sogar noch welche nachgekauft habe.

Sidas

In unsere Northwave Schuhe bekamen wir an unseren Fuß angepasste Einlagen. Dabei wird der Fuß in eine unter eine Schutzfolie eingeschlossene Flüssigkeit gestellt, die dann aushärtet. Darin wird die Sohle geformt und dann in einem letzten Feinschliff an unseren Schuh angepasst. Wir haben gleich 2 Paar bekommen, deswegen habe ich in mein Sommer-Paar vorne noch ein paar Löcher reingestanzt, damit dem Fuß nicht zu heiß wird. 

Fazit: Ich fahre die Sohle in allen meinen Schuhen und bin sehr zufrieden, da sie wirklich bequem sind. Ich kann aber nicht beurteilen, ob ich nun durch die Sohlen tatsächlich XY Watt mehr aufs Pedal bekomme.

Holmenkol

Ein Rad ist nur so gut, wie man es in Schuss hält. Ich putze inzwischen meine Kette und Kassette sehr gerne, damit das Material länger hält – mit dem Equipment, das uns Holmenkol zur Verfügung gestellt hat, klappt das ganz fantastisch. Bei einer ausgiebigen Wäsche wird das Bike im Hof mit Bike Wash eingesprüht, dann abgespritzt. Im Anschluss kommt der Sport Clean entfetter auf Kette, Schaltröllchen und Kassette und ich ziehe sie immer wieder durch ein altes Shirt. Nachdem ich das Hinterrad rausgenommen habe, nehme ich noch etwas mehr Entfetter und das alte Shirt und fahre damit zwischen die einzelnen Ritzel. Danach wird alles wieder zusammen gebaut und mit einem passenden Lube geschmiert. Während ich im Sommer eher zum Lube Classic gegriffen habe, fahre ich jetzt im Winter das Lube Extreme.

Fazit: Die Produkte machen jeweils genau das, was sie sollen – und riechen nicht unnötig parfümiert, was einem einiges an Kopfschmerzen beim Putzen erspart!

Squeezy

Wie das bei Sportnahrung halt so ist, gibt es Produkte, die man sehr gut verträgt und Produkte, wo sich der Magen bei höherer Belastung wehrt. Den Großteil der Squeezy mochte ich sehr gerne und habe sie zum Beispiel auch bei der L’Étape benützt. Meine Favoriten sind die Gels mit etwas mehr Wasser drinnen (Drink Gel), das Cola-Gel mit Koffein, der Riegel mit Cola-Geschmack und Koffein und die puren Aminosäuren. Gar nicht zurecht gekommen bin ich und mein Magen mit den Kohlenhydrat-Pulvern, die man in seiner Trinkflasche auflöst. Da aber die Verträglichkeit von all diesen Kohlenhydrat-Mittel während dem Training ganz individuell ist, heißt das nicht, dass das bei dir auch so sein muss. Hier gilt: probieren geht über studieren. Wer zum Beispiel künstliche Aromen nicht so mag, wird, wie viele aus dem Team, den Organic Bar besonders gern essen. 

Squeezy hat uns in Kaltern auch erklärt, wie wir uns während einem Rennen am besten Ernähren und das wir nach einem klassischen Gel (21 Gramm Kohlenhydrate) etwa 200 ml Wasser Nachtrinken müssen. Genau so habe ich es in Frankreich dann auch gemacht, und Magenprobleme oder Muskelkrämpfe hatte ich überhaupt keine.

Fazit: Qualitative Sportnahrung, die auch noch schmeckt.

SportScheck

SportScheck stattete uns mit allen an Bekleidung aus, was uns warm hält, wenn wir nicht grade auf dem Rad sind, zum Beispiel einer sehr praktischen, warmen Jacke, die man auf die Größe einer Nackenrolle zusammen packen kann.

Grade im Startbereich vor Rennen nach dem Warmfahren oder auch im Ziel habe ich sie gerne getragen. Praktisch war auch unsere Outdoor-Hose, die Oben etwas weiter geschnitten war, sodass man sie schnell über eine kurze Bib streifen kann, wenn man ins Ziel kommt. Besonders hilfreich war sie letztens bei meinem ersten Cyclocross-Rennen, als ich überraschend für meinen 5. Platz einen Preis bekommen habe! Übrigens: während meiner Zeit im Team Alpecin habe ich auch auf dem SportScheck-Blog darüber berichten dürfen, wie zB. hier.

Fazit: Wer gesund bleiben möchte, muss auch neben der Fahrten selbst warm gekleidet sein. 

Stolz wie Bolle beim 5. Platz in Lockenhaus – natürlich in SportScheck-Panier!

Tacx Flux

Bis der Tacx da war, dauerte es. Und zwar ordentlich! Ende Juni war es dann soweit, und mein Freund durfte den Smart-Trainer vier Stockwerke ohne Lift hochtragen. Das Aufbauen erwies sich als langwierig: wer ein Rad mit Steckachsen fährt, sollte beim Kauf des Tacx gleich daran denken, sich einen Adapter dafür zuzulegen. Da ich kein eigenes Rad für die Rolle habe, musste ich mir auch noch eine zweite Kassette mit der gleichen Übersetzung kaufen, da ich nicht bei jedem ein- und ausspannen die Kassette vom Tacx aufs Laufrad und zurück montieren oder meine Schaltung neu justieren will. Wer diese beiden Dinge direkt bei der Bestellung beachtet, wird mit dem Tacx richtig viel Spaß haben – so wie ich nun! Das Kalibrieren via App funktioniert problemlos und der Tacx ist wirklich sehr leise (wie gesagt, wir wohnen ganz oben und man hört es weder unter uns noch im Nebenzimmer bei geschlossener Tür!) 

Fazit: solider Smart-Trainer, den ich absolut empfehlen kann!

Zwift

Damit ein Heimtrainer so richtig Spaß macht, braucht man Zwift – finde ich. Quasi ein Computerspiel, in dem man seinen Charakter mittels treten durch virtuelle Welt führt: was hier zählt, sind die Watt pro Kilo! In der App, die auf Computern, Apple TV, Tablets und Smartphones läuft, kann man sowohl festgelegte Trainingseinheiten als auch Rennen fahren. Wer Hilfe beim Start braucht oder nette Leute für gemeinsame Ausfahrten in Watopia finden möchte, ist in der ZRG-Gruppe gut aufgehoben. Letztens gab es Diskussionen, weil der Preis auf 14,99 im Monat angehoben wurde, das kann ich aber absolut nicht nachvollziehen, weil man dafür wirklich viel geboten bekommt. Auch, dass Fahren auf dem Smart-Trainer weniger anstrengend wäre, ist Blödsinn: ein Durchschnitts-Puls von 180 bei meinem ersten Zwift-Rennen sagt, denke ich, alles. 

Fazit: ich freue mich auf meinen zweiten Rennrad-Winter! Zwift ersetzt für mich zwar nicht das Fahren draußen, ist aber eine willkommene Abwechslung, wenn man nach einem langen Tag im Büro sich nicht noch eine Stunde in sein Wintergewandt zwängen möchte, um dann 2 Stunden in Stockdunkeln draußen zu fahren.

Strava Premium (inzwischen Summit)

Wir vom Team Alpecin haben ein kostenloses Jahr Strava Premium (inzwischen Summit) bekommen. Da ich auch schon davor Strava Premium hatte, war es jetzt nicht sooo ein Wow-Effekt, wie viele Analysen seiner Fahrten man sich ziehen kann oder wie lustig es sein kann, mit Live-Segmenten zu fahren. 

Fazit: Strava ohne Summit ist für mich nur der halbe Spaß. Folgen könnnt ihr mir übrigens hier:

ABUS

Nachdem unsere Oakley-Helme auf sich warten ließen, sprang spontan Abus ein. Unser Helm sieht nicht nur sehr schnittig aus, er wird auch regelmäßig in den Top-Wertungen der Tests von Bike-Magazinen erwähnt. Auch im Sommer ist die Belüftung gut und er sitzt perfekt. Zum Glück bin ich bislang nicht auf den Kopf gestürzt, weswegen ich wenig über seine Schutz-Funktion sagen kann. Aber beim schweren Sturz meiner Team-Kollegin Maddie am Tag vor der L’Étape hat er wohl schlimmeres verhindert. 

Fazit: ein guter Aero-Helm, unter dem einem nicht zu heiß wird.

Oakly

Von Oakley bekam ich die TdF-Sonderedition, die eine top Brille ist. Auch sonst fahre ich am liebsten Oakley: mein Freund hat mir grade die Jawbreaker zu Weihnachten geschenkt, die auch sehr praktisch ist, um damit im Winter zu fahren, da man die Gläser wechseln kann. Auch Kalter Fahrtwind gelang überhaupt gar nicht in die Nähe der Augen. Mein Favorit ist das photocrome Glas, dass sich den aktuellen Lichtverhältnissen anpasst.

Fazit: eine top Sportbrille, die nicht bescheuert aussieht und auch perfekt in die Belüftungs-Schlitze meiner Helme passt!

Compex

Wohl eins der Sachen, wo ich die meisten Fragen zu bekommen habe. Der Compex ist ein kleiner Computer mit Dioden, die mittels Pflastern am Körper angebracht werden. Er dient zur Muskelstimulation und kann zum Beispiel zur Unterstützung des Trainings, zum Aufwärmen oder zur Regeneration verwendet werden. Meistens setze ich ihn nach sehr harten Einheiten oder Rennen ein, um wieder fit zu werden. Es gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten, die ich im Laufe des Winters testen werde, wie Massagen oder auch zum Muskelaufbau (Stichwort: Core Training).

Fazit: Ein kleines Teil mit beeindruckender Wirkung

Blackroll

Die schwarzen Rollen sind inzwischen quer durch verschiedenste Sportarten bekannt und kommen wohl direkt aus der Hölle, sind aber effektiv. Sie dienen zum Faszientraining, sind aber auch super, um sich nach einer langen Einheit etwas zu entspannen. Das Übungen mit der Blockroll, die zum Beispiel in YouTube-Videos gezeigt werden, soll man so oft machen, bis sie nicht mehr weh tun. Ganz habe ich das nicht immer geschafft, und ich sollte sie eigentlich auch viel öfter verwenden, sie sind allerdings ein Fixpunkt nach jeder Einheit auf dem Smart-Trainer geworden.

Fazit: ein Training auf den Faszienrollen lohnt sich! Danach fühlen sich die Muskeln nämlich viel besser an.

Radlabor

Unser Trainingsplan wurde von Flo vom Radlabor geschrieben. Zunächst sollten wir in Bielefeld realistisch einschätzen, wie viele Stunden pro Woche wir in das Training für die L’Étape investieren wollen und können. Flo meinte, es sei an uns, das meiste aus der Zeit im Team zu machen, und damit hatte er meinen Ehrgeiz geweckt: zwischen 11 und 15 Stunden würde ich mir Zeit nehmen. In Kaltern hat er uns dann erklärt, wie wir ein Training messen können, wie wir den Trainingsplan lesen und und und… So ist es wohl ein häufiger Fehler von Amateur-Radlern, intensive Einheiten nicht lang und stark genug durchzudrücken und es bei Grundlagen-Einheiten zu übertreiben. Danach waren wir immer über die Homepage direkt mit Flo in Kontakt und konnten Feedback geben, welche Einheiten uns schwer gefallen sind, wann wir nicht können und wann wir Rennen haben. Das lief problemlos ab und Flo reagierte immer flott, wenn wir was brauchten. Auch wenn ich den Trainingsplan nicht immer zu 100% eingehalten habe, sei es denn, weil ich erst spät aus dem Büro gekommen bin oder mir unbedingt diesen einen Radler da vorne während einem GA1-Training holen musste, konnte ich schnell erfolge sehen. Etwas enttäuscht war ich, als mein FTP-Wert beim letzten Test vor der L’Étape geringer war als beim ersten Test in Bielefeld, ich vermute aber, ich war einfach zu erschöpft von einer stressigen Arbeits-Woche gepaart mit einem anderen Anstieg als dem, wo ich sonst meine Tests gemacht habe. Wichtig ist: Flo war stets geduldig und hat mich auch motiviert, wenn es mal sein musste. 

Fazit: wer einen guten Partner für strukturiertes Training, Leistungsdiagnostik und Co sucht, ist bei Flo im Radlabor auf jeden Fall zufrieden!

Alpecin

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Pic by Henning Angerer

Doping für die Haare… Nur für die Haare! Wer kennt die Werbung nicht? Tatsächlich macht die Dr. Wolff Gruppe in Bielefeld auch viele andere Produkte, wie zum Beispiel Plantur 21, die Kosmetik-Linie Alcina oder Linola. Diese Creme hatte ich schon vor meiner Zeit im Team immer zuhause, da ich sie im Winter als Kälteschutz im Gesicht verwende. Ja, ihr habt richtig gelesen: ich schmiere mir einen Po-Schutzbalsam ins Gesicht, weil meine Haut darunter besser atmet als unter Vaseline. Und ich Rebell verwende manchmal auch das Alpecin- statt dem Plantur 21-Shampoo, aber erzählt das bloß nicht meinem Freund, sonst weiß er, warum seins immer leer ist.

Ergon

Wir Mädels durften die Ergon Sättel aus der SR Road Serie testen. Die Sättel sind sehr gut gemacht, aber selbst der schmalste war mir noch immer einen Tick zu breit. Dafür fahre ich ihn nun am Crosser, wo meine Touren etwas kürzer sind und ich dankbar bin, dass er ganz gut gepolstert ist. 

Lezyne

Von Lezyne bekamen wir eine Mini-Pumpe und ein super Multi-Tool für unser Rad. Mit beiden bin ich sehr zufrieden! 

Haus am Hang

In den geräumigen Zimmern des Hotels in Südtirol haben wir uns richtig wohl gefühlt. Leider war es noch etwas zu frisch, um auch den Pool so richtig auszukosten, das Hotel hat aber einen fantastischen Bike-Raum und eignet sich hervorragend als Startpunkt für diverse Touren.

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Pic by Henning Angerer

RoadBIKE, Cycling+, Bicycling NL

In den verschiedenen Medien-Partnern gab es allerhand über unsere Abenteuer zu lesen. Sehr gut auch, um bei Familien und Freunden Eindruck zu schinden. 

Puh… Das ist ja eine ganz schön lange Liste geworden – damit hätte ich zu Beginn des Artikels auch gar nicht gerechnet. Aber wir haben so viel Equipment bekommen – und ich möchte mich hier auch noch einmal dafür bedanken. Kurz gesagt: Das Rundum-Sorglos-Paket für Rennrad-Fahrer!

Und nun kommt das Beste: auch du kannst nächstes Jahr mit ein bisschen Glück all diese tollen Sachen und Erlebnisse bekommen. Denn die Anmeldung für 2019 ist eröffnet! Ich drücke euch allen die Daumen, denn dieses Jahr war einfach unvergesslich – und das sagen alle Alpecin All Stars!
Vielleicht sehen wir uns ja auch bei dem ein oder anderen Event?

Hier gehts zur Anmeldung zum Team Alpecin 2019

Basics Training Travel

Team Alpecin 2018: Trainingscamp in Kaltern

4. April 2018

Heute ist mein erster richtiger Rest-Day seit dem Training Camp in Kaltern – und womit könnte man das besser feiern als mit Pizza? In Südtirol, wo ich letzte Woche mit meinen Teamkollegen vom Team Alpecin eine Woche verbringen durfte, war das Essen allerdings auch grandios. Das brauchten wir auch, denn wer eine gute Leistung abbringen möchte, der braucht auch genug Energie!

Unser Tagesablauf begann mit einer Runde Morgensport. Continue Reading